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  • Musikkritik zu "Das Gleiche, nur mit anderen Beats"

    Noch vor Release des in Fachkreisen lange erwarteten zweiten Albums von 0815 durfte ich hineinhören.
    Ich muss sagen, ich bin recht begeistert. Das Album ist bodenständiger Deutschrap, wie es ihn seit Karel Gott nicht mehr gab. Eine ausführliche Kritik und Zusatzinfos gibt es hier:

  • iDeenklau?

    Es war noch ziemlich zu Beginn meiner Zeit auf YouTube, als ich ein Video namens "iPaper-Werbung (original!)" hochlud. Ich hätte es auch nur "iPaper-Werbung" nennen können, aber ein "(original!)" dahinter erschien mir damals irgendwie schöner.
    Ob es Zufall oder böswillige Ironie des Schicksals war, aber dieses "(original!)" hat heute, fast zwei Jahre nach dem Upload endlich einen Sinn bekommen. Aber der Reihe nach.

    Parodien von Apples Werbespots sind so alt wie das Internet selbst. Mit gutem Grund, sie sind unverwechselbar und gut imitierbar. So kam nicht nur ich auf die Idee, sondern auch das Comedy-Trio (das inzwischen aus einem ganzen Team besteht, am Rande bemerkt) Y-TITTY.
    Da diese Apple-Parodien ganz gut ankommen und viel Spielraum für Kreativität lassen, ist es nicht verwunderlich, dass sowohl ich als auch das besagte Trio munter weiterproduzierten. Einziger Unterschied: Die Aufrufzahlen und die Videoqualität.

    Und so kam es, dass besagtes Comedy-Trio (oder deren Autoren) irgendwann auch auf die Idee kamen, ein iPaper zu bewerben. So ist das halt, man betreibt Brainstorming und die iPaper-Idee ist nun wirklich nicht weit hergeholt. Ich möchte Y-TITTY auch nicht vorwerfen, meine Idee geklaut zu haben. Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass sie mich kennen.

    Nein, ich habe kein Problem damit, dass jemand auf eine ähnliche Idee kommt wie ich, das passiert schon mal. Ich möchte an dieser Stelle eher mangelnde Recherche kritisieren.

    Wenn ich eine Idee habe, recherchiere ich zuerst, ob diese Idee schonmal umgesetzt wurde. Warum? Ich möchte Plagiatsvorwürfe vermeiden. Im Falle der drei Jungs sollte die Recherche aber einen weiteren Grund haben, der sich sehr gut an den Kommentaren unter meinem ersten iPaper-Video erklären.

    Dort werde ich nur noch verglichen oder unsachlich kritisiert. Und dazu kann ich ganz simpel sagen: Das nervt mich. Und genau das hätte man verhindern können.

    Das wollte ich mal kurz loswerden. Ich hoffe, es wird ungefähr klar, was ich meine.
    Wer sich selbst ein Bild machen möchte kann gerne vorbeischauen:

    VIDEO

  • MONTAG - Dokumentation einer Katastrophe

    Es passiert nicht oft, dass ich einen Dreh plane. Es passiert nicht oft, dass ich einen Monat an einem Video arbeite. Und es passiert nicht oft, dass ich selbst das Ergebnis immer wieder sehen kann, ohne genervt zu sein.
    Aber es ist passiert.

    Die Idee zur Dokumentation "MONTAG - Dokumentation einer Katastrophe" kam mir, wie könnte es anders sein, an einem Montag. Allein die Umsetzung in einem Script dauerte Stunden. Diese (für meinen Kanal) neue Idee einer Dokumentation eröffnete mir auf einmal so viele Möglichkeiten, dass ich mich fast schon zurückhalten musste.
    Und auch die Drehorte waren anders als sonst. Ich verließ meinen Greenscreen-Keller ausnahmsweise und machte wunderbare Landschaftsaufnahmen aus unserem Bremer Vorort.

    Das Produkt meiner ob kurz umrissenen Bemühungen ist ein Video, das ich wirklich gerne mag, ja fast als mein bestes Video bezeichnen möchte. Viel Spaß!

  • Schul(d)fragen (Video)

    Es liegt in der Natur des Menschen, eine (mal größere, mal kleinere) Abneigung gegen Autoritäten zu haben. Mit diesem Satz erkläre ich mir den Schulhass, den besonders einige meiner Mitschüler haben. Und auch ich selbst bin mit einigen Aspekten der Schule nicht zufrieden. Aber sollte ich die so äußern? Besser nicht.

    Stattdessen habe ich einen Teil der Kritikpunkte in den Worten zweier Kunstfiguren verpackt. Ich kann das folgende Video nur empfehlen und freue mich über ehrliche Meinungen!

  • Der neue Kurs von YouTube?

    YouTube oder Fernsehen, das ist eine Frage, die schon viel zu oft gestellt wurde. Dabei haben diese beiden Medien bis auf die Bewegtbilder kaum was gemeinsam.
    Während das Fernsehen auf große Shows mit riesigem Budget zur besten Sendezeit setzt, ist YouTube eine Plattform mit Persönlichkeit. Auf YouTube biete ich kein Showkonzept mit auswechselbaren Moderatoren an, ich lade in der Regel nicht täglich etwas hoch. Auf YouTube biete ich Persönlichkeit an. Ich produziere druckfrei Videos, ohne den Anspruch des Perfektionismus, ohne dass jeder Gag hundertprozentig sitzen muss, mit nur einer Kamera und wenigen Euros Budget. Das ist YouTube.
    Das war YouTube.

    Doch YouTube ändert seinen Kurs. Plötzlich kommt Professionalität ins Spiel. Hinter einigen Kanälen ist inzwischen selbst in Deutschland ein ganzes Produktionsteam. Einige Produktionen kommen inzwischen Fernsehproduktionen gleich. Und es kommt noch dicker: Nach amerikanischem Vorbild starten diesen Monat einige professionelle Kanäle.
    YouTube wandelt sich zum Internetfernsehsender. Kann das funktionieren?

    Dass professioneller Content im Netz angeboten wird, ist nichts Neues. Spontan fallen mir natürlich die Fernsehsender-Mediatheken ein, aber auch exklusiv für das Netz produzierte professionelle Inhalte gab es schon. Broken Comedy mit Carolin Kebekus beispielsweise.
    Diese Inhalte lassen aber gerade das vermissen, was YouTube für mich ausmacht: Die angesprochene Persönlichkeit und die Community.

    Meine Befürchtung ist, dass bei all' den Versuchen, YouTube profitabel zu gestalten, der User vergessen wird. Dass nur noch die großen, professionellen Kanäle eine Plattform haben und sich kleinere Kanäle wie meiner verdrängt fühlen. Wenn Zuschauer auf YouTube mit professionellen Kanälen einen neuen Standard gewöhnt sind, wird es unabhängigen, privaten Produzenten zunehmend schwer fallen, in Sachen Qualität mitzuziehen.

    YouTubes Beweggründe sind dabei klar zu erkennen: Mehr Qualität bringt mehr Reichweite und mehr Einnahmen. Das ist nicht verwerflich. Die Frage ist nur, welcher Preis dafür gezahlt wird.

    Die Frage die man sich bei YouTube nun stellen sollte ist: Was wird YouTube in 2 Jahren sein? Internetfernsehen oder eine Plattform für unabhängige Amateurfilmer? Beides geht schlecht.

    Wie ist eure Meinung? Was wünscht ihr euch mehr? Kommentare sind kostenlos.

  • Geht es bald mal weiter?

    Dieser Blog ist wie ein schwer Kranker, ich musste ihn schon mehrfach wiederbeleben. Und mit dieser Tradition möchte ich fortfahren.
    Mein YouTube-Erfolg ist größer als jemals erhofft, darum liegt dort auch weiterhin die Priorität. Aber auch dieser Blog soll nicht zu kurz kommen. Er ist schließlich weltweit der einzige Blog mit männlichem Artikel.
    Ich habe bereits vor einem Jahr Making-Of-Artikel zu Videos verfasst.
    Meine Videos sind inzwischen viel aufwändiger geworden und so gibt es auch mehr zu berichten. Habe ich den Blog damals wegen Irrelevanz nicht fortgeführt, möchte ich ihn nun wieder aufnehmen, aus mehreren Gründen.
    Zum einen möchte ich neben dem gesprochenen Wort auch das geschriebene Wort nicht zu kurz kommen lassen, wie es in letzter Zeit geschah. Außerdem möchte ich den Blog nutzen, um zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen.
    Ein paar weitere, Blog-exklusive Ideen habe ich inzwischen auch bekommen, die ich gerne umsetzen würde.

    Dies ist also wieder mal ein Lebenszeichen, wieder mal eine Reanimation. Mal sehen, wie lange ich das aushalte.
    Begleitet mich gerne dabei!

  • Making-Of: E-Mail an... die Politik

    Ich habe glaube ich noch nie bei einem Video so schwer getan wie bei dem aktuellen. Bis zuletzt habe ich gezögert, es hochzuladen. Denn der Sprung von normaler Satire (wie einige meiner Zuschauer meine Art bezeichnen, ich nenne sie einfach "Wahrheit") zu politischen ist gefährlich, polarisierend und klappt häufig nicht.
    Trotzdem habe ich es getan. Denn es gibt einfach einige Dinge, die ich sagen musste.
    Der Dreh eines "E-Mail an..."-Videos ist nicht immer einfach. Im Gegensatz zu anderen Videos hat dieses Video 3 Wochen Vorbereitungszeit gekostet. Ich musste:
    - Die E-Mail schreiben
    - Sie abschicken
    - Sie nochmal aufnehmen
    - Das Video aufnehmen und dazu so schnell sprechen, wie ich getippt habe
    - Den Hintergrund erstellen

    Leider habe ich auf diese E-Mail keine Antwort bekommen... Naja, dafür könnt Ihr mir ja antworten ;-)

  • Making-Of: Sinnvoller Unsinn?

    Mein neues Video ist mal wieder ein etwas anderes Video.
    Wie viele meiner Videos ist es entstanden, als ich viel Zeit hatte: Nicht unter der Dusche, nicht kurz vorm Einschlafen, nicht in der Schule, sondern auf einer langen Autofahrt.
    Sicher, ich war auch kurz vorm Einschlafen, darum kamen sicherlich auch diese hochintellektuellen Gedanken zustande.
    Angefangen hatte alles mit einer mehr oder weniger sinnlosen Diskussion mit meiner Schwester, in der ich versuchte, möglichst oft das Wort "Sinn" in einem Satz zu verwenden, um sie zu beschäftigen. Schließlich wurde daraus eine sinnvolle Diskussion, bin wir diese beiden Zustände als nicht existent erklärten und uns mit anderen Themen beschäftigten. Leider kam bei der Diskussion über Twilight, die Sexualität von Justin Bieber und McDonalds nicht so viel Sinnvolles raus.
    Darum habe ich die Ergebnisse dieses eigentlich halbstündigen Gespräches in einem Video zusammengefasst, dass ich euch hiermit präsentiere:

  • Making-Of: Haarige Angelegenheiten

    Neulich war es wieder so weit. Meine Haare hatten die von mir akzeptierte Länger überschritten, sodass ein Friseurbesuch anstand. Ich war mir im Vorraus sehr sicher, dass meine spätere Frisur nicht nur ein, sondern vielleicht auch zwei Gründe für ein neues Video werden würde. Leider wurde daraus nichts.
    Aber ich möchte nichts vorweg nehmen. Schaut euch das Video einfach an. Es ist ein „normales“ Video geworden, dass außer einer recht hohen Renderzeit keine erwähnenswerte Besonderheit besitzt. Darum möchte ich, um diesen Text etwas zu strecken, einmal über meine Pläne reden.
    Wie schon in meinem letzten Update-Video erwähnt, werde ich zu meinem einjährigen Youtube-Jubiläum eine Sonderwoche machen, in der ich mehr Videos als normalerweise hochlade. Dazu werden höchstwahrscheinlich zählen: Ein Making-Of, ein Kommentarfragenvideo, ein Remake eines Klassikers und vielleicht ein Gewinnspiel. Außerdem denke ich noch über einen Livestream am Wochenende dieser Woche nach. Solltet Ihr noch mehr Ideen, Fragen oder sonst was haben, meldet euch einfach bei mir!
    Und jetzt, nach einem meiner kürzesten Einträge folgt das Video. Viel Spaß!

  • Das BRD-Erziehungsprogramm

    Vor ziemlich genau einer Woche bekamen wir im Geschichtsunterricht eine sehr interessante Aufgabe.
    Ich weiß nicht, wie sehr meine Leser sich an ihre Schulzeit oder ihre Geschichtsunterrichts-Zeit erinnern, darum möchte ich einmal kurz erklären, woraus ein Großteil der Geschichtsunterrichts-Aufgaben bestehen: Anschauen, beschreiben, interpretieren, kreatives Zeug. Nun, genau so eine Aufgabe haben wir am letzten Dienstag bekommen. Als Grundlage dazu bekamen wir folgende Karikatur:
    So - Und achten Sie auf eine gute Erziehung!
    Da Ihr die Karikatur direkt vor euch habt, kann ich mir die Punkte Anschauen und Beschreiben sparen. Wenn ich dazu sage, dass die Karikatur die Gründung der BRD darstellt, kann ich den Punkt Interpretieren auch Euch überlassen.
    Kommen wir also zur kreativen Aufgabe. Sie lautete "Entwirf' ein Erziehungsprogramm für das Baby Bundesrepublik!" Auf das Ergebnis bin ich persönlich ziemlich stolz:

    1. Alle 4 Jahre einmal wählen
    2. Jeden Tag eine Mahlzeit mit viel Vitamin Demokratie
    3. Ab und zu zum Spielen in den Kindergarten zu den anderen Kindern
    4. gewaltfreie Erziehung erwünscht!
    5. jeden Abend aus einer meinungsfreien Zeitung vorlesen
    6. täglich einige Bürokratie-Zwischenmahlzeiten
    7. im Krankheitsfalle radikale Medikamentenkur oder wahlweise Symptome ignorieren und auf Selbstheilung hoffen
    8. bei Organversagen auf Spenderorgane verzichten und versuchen, das Jugendamt zu täuschen
    9. virale Infekte (beispielsweise Sarrazin-Syndrom oder Virus radikalus) ignorieren und dem Körper das Bilden von Antikörpern selbst überlassen
    10. im Falle von böse verlaufenden Krankheiten auf illegale Antibiotika wie Lobbyzilin zurückgreifen
    11. bei der Entwicklung nur Rücksicht auf voll ausgewachsene Zellen nehmen, minderjährige Körperteile nicht oder kaum beachten
    12. im Falle von Störung durch umweltbedingte Einflüsse wie z.B. die Internetspinne auf veraltete Methoden und Medikamente des frühen 20. Jahrhunderts zurückgreifen.

    Was soll ich sagen? Mein Lehrer und meine Mitschüler waren recht zufrieden. Ich auch. Und Ihr?

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